Die Bauarbeiten laufen – die Fundamente stehen
Es geht los: Nach Jahren voller Planung wird an der Reichswaldstraße jetzt tatsächlich gebaut. Die Zeitung hat über den Baustart berichtet („Neue Sporthalle für Turnverein“, Bericht von Jürgen Link). Hier die wichtigsten Punkte.
Wo stehen wir?
- Der symbolische erste Spatenstich war am 18. März.
- Bis die Bagger anrückten, dauerte es noch einige Monate: Untersuchungen und statische Nachberechnungen machten Anpassungen an den Fundamenten nötig.
- Am 12. August haben die Arbeiten auf dem Grundstück begonnen. Die Fundamente sind inzwischen gegossen, und der Grundriss der Halle ist auf dem Baugelände schon deutlich zu erkennen.
Warum hat es so lange gedauert?
- Die alte Halle galt seit 2018 als einsturzgefährdet und durfte nicht mehr genutzt werden; 2023 wurde sie abgerissen. Der Neubau entsteht an neuer Stelle in der Reichswaldstraße, auf einem Grundstück, das die Stadt in Erbpacht bereitgestellt hat.
- Ein Wechsel des Architekturbüros und überarbeitete Pläne kosteten Zeit. Da das Land den Neubau bezuschusst, war zudem die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier eingebunden.
- Corona-Pandemie und Ahrtalflut sorgten für weitere Verzögerungen, dazu kamen gestiegene Materialpreise und Ausschreibungen, die Änderungen erzwangen. So wurde zum Beispiel das geplante Holztragwerk durch eine Stahlkonstruktion ersetzt.
Die neue Halle
- Eine Einfeldhalle nach DIN mit einer Hallenfläche von 15 mal 27 Metern.
- Dazu ein Gymnastik- und Multifunktionsraum, Umkleiden, Sanitäranlagen sowie Geräte-, Büro- und Lagerflächen.
- Das Gebäude wird senioren- und behindertengerecht.
- Bisher trainiert der Verein überwiegend in Schulsporthallen. Mit der eigenen Halle werden die Trainingszeiten verlässlicher, und es gibt Raum für neue Kurse. Auch die Hallenzeiten in der Stadt könnten sich entspannen, und nach Absprache kann die Halle für den Schulsport genutzt werden. Denkbar sind außerdem kleinere kulturelle Veranstaltungen.
Kosten und Finanzierung
Der Vorstand beziffert die Gesamtkosten auf rund 1,732 Millionen Euro. Etwa 40 Prozent übernimmt das Land, etwa 20 Prozent die Stadt; den Rest trägt der Verein. Die Eigenleistung der Mitglieder (zum Beispiel beim Innenausbau sowie bei Maler- und Pflasterarbeiten) soll rund 30 Prozent der Bausumme ausmachen. Diese Zahlen weichen von den Angaben in unserem ersten Beitrag weiter unten ab.
Ein besonderer Dank gilt Bürgermeister Ralf Hechler, der das Projekt über Jahre begleitet hat, und allen, die uns unterstützen.
Wie geht es weiter?
- Im Herbst soll die Stahlkonstruktion stehen.
- Im Winterhalbjahr könnte der Innenausbau folgen.
- Wenn es keine Überraschungen gibt, soll im nächsten Jahr erstmals wieder Sport unter einem eigenen Dach möglich sein.
Für den Innenausbau brauchen wir viele helfende Hände. Wer mit anpacken möchte, meldet sich gern bei uns: info@tv03ramstein.de

